Windows-Insider-Programm „Reparatur erforderlich“

Wenn Sie bei Windows 10 am Insider-Programm teilnehmen und plötzlich keine aktuellen Insider-Builds mehr abrufen können wegen dieser Fehlermeldung –
Ihre Organisation verwendet Insider Preview-Builds über eine Telemetrie-Gruppenrichtlinieneinstellung (darunter ist ein ausgegrauter Button „Reparatur erforderlich“ sichtbar der nicht anklickbar ist), dann könnten Ihnen vielleicht folgende Registry-Änderungen helfen:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsSelfHost\Applicability
EnablePreviewBuilds von 0 auf 1 stellen

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\DataCollection
AllowTelemetry von 0 auf 3 stellen
1 = Basic, 2 = Enhanced, 3 = Full

Kaspersky – „Veraltete Datenbanken“ aktualisieren

Wenn Sie, so wie ich, bei einem Kaspersky-Programm die Fehlermeldung „Datenbanken veraltet“ angezeigt bekommen (trotz manuellem Update), dann können Sie folgende Lösung versuchen:

Einstellungen – Erweitert – Update – Updatequellen anpassen

Hier können Sie aus der Liste der Update-Server von Kaspersky Lab einen „Alternativserver“ hinzufügen, von dem das Update eventuell funktioniert.

Hinzufügen – URL eintragen – Auswählen

Danach starten Sie das Update des Kaspersky Programms. Bei mir hat diese Lösung funktioniert. Scheinbar gibt es bei der „Datenbanken veraltet“-Fehlermeldung ein Problem mit dem Standard-Updateserver.

Betrug nach englischsprachigem Anruf

Windows-Support aus Norwegen:
Warnung vor neuer Betrugs-Welle

Für Betrüger ist die bevorstehende Veröffentlichung des neuen Windows 10 ein willkommener Anlass, eine alte Betrugs-Masche wieder aufleben zu lassen: es geht um Anrufe angeblicher Microsoft-Techniker. Diese sind dieses Mal besonders dreist und stellen Rechnungen in Höhe von mehreren Hundert Euro für ihre „Leistung“.

Laut der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ist eine neue Betrugswelle im Anmarsch. Zahlreiche Geschädigte hätten sich demnach in den letzten Wochen bei den Verbraucherschützern mit der Bitte um Hilfe gemeldet. Auch zahlreiche Personen, die gleich misstrauisch wurden, haben sich bei der Zentrale gemeldet. Der Betrug startet demnach mit dem Anruf einer norwegischen Nummer. Englisch sprechende Personen geben sich als offizielle Mitarbeiter der Firma Microsoft aus und verweisen auf einen „entdeckten Befall mit Schadsoftware“ bei der angerufenen Person. Damit versuchen die Betrüger zunächst, Angst vor einem solchen Befall zu schüren, um dann eine Lösung in Form eines angeblichen Anti-Virenprogramms anzubieten.

Die Schadsoftware holen sich die Opfer dann auf Anweisung

Den Nutzern wird dann empfohlen, eine Fernwartungssoftware zu installieren, damit die angeblichen Microsoft-Mitarbeiter bei der Reinigung des PC helfen können. Damit sichern sich die Betrüger den vollständigen Zugriff auf das System und können anschließend Trojaner installieren und die Systeme ihrer Opfer ausspionieren.

„Die Anrufe kommen von einer norwegischen Nummer“, erklärt Barbara Steinhöfel von der Verbraucherzentrale: „Damit können die Anrufe kaum zurückverfolgt und der Anschlussinhaber ermittelt werden.“ Das erschwert es laut Steinhöfel nun, rechtliche Schritte gegen die Betrüger einzuleiten.

Rechnung für „Systembereinigung“

Die neue Betrugswelle endet aber nicht mit dem Zugriff auf die Daten der Opfer, sondern geht noch weiter. Wer erst einmal auf den Anruf der angeblichen Microsoft-Techniker reingefallen ist, muss damit rechnen, auch noch zur Kasse gebeten zu werden. So soll für den „Telefonsupport“ und der angeblichen Bereinigung des PC gezahlt werden.

Kein Zugang gewähren, misstrauisch sein

Die Verbraucherzentrale schreibt: „Teilweise endet der vermeintliche Service-Einsatz auch mit der Aufforderung, dafür Geld zu zahlen. Die geforderten Beträge variieren und können bis zu mehrere hundert Euro betragen. Die Art und Weise der Bezahlung kann unterschiedlich sein. Die Anrufer sind sehr überzeugend. Durch die Verwendung des bekannten Firmennamens erwecken sie den Eindruck, man habe es tatsächlich mit dem Unternehmen zu tun“, warnt Barbara Steinhöfel. Sie rät, bei ungebetenen Anrufern, die plötzlich Zugang zum heimischen PC verlangen, grundsätzlich misstrauisch zu sein und einfach aufzulegen.  

Quelle: www.winfuture.de